Volvopenta

VOLVOPENTA

(Neo Krautrock / Tonzonen Records)

Zwischen Lagerfeuer und Hochofen haben Volvopenta ihre Instrumente aufgeschlagen. Alle wollen, keiner darf – die Demokratie der Töne kennt keine Gewinner. Harmonie und Dissonanz sind Saiten der gleichen Gitarre. Knisternde Stille erwartet den elektrischen Sturm. Opulente Monotonie dreht den Gain Regler hoch. Ab durch die Mitte, hinein ins Schwarze. Mehr ist weniger und für den Moment alles.

Das neue Album Yoshiwara erschien im April 2017 bei Tonzonen Records.


„’Yoshiwara‘, ein abartig gutes Debüt! Ein unaufhaltsamer Groove manifestiert sich im Opener ‚Beton‘, eine versierte psychedelische Expansion zwischen FÖLLAKZOID, HOLYDRUG COUPLE, LOOP und HORSEBACK zu trance-induzierenden ‚The Invisible Mountain‘-Zeiten. Neo-Krautrock, der die Zeit still stehen lässt, Stoner, der das Tempo verschleppt und Psychedelik, die die Sinne täuscht. Im Vorhinein, rede ich mir ein. Denn der ungeschickte Rezensent hält die Schrift auf der LP („ATTENTION | INSIDE OUT CUT…“) zunächst für die Tracklist und wurde dafür mit einer Endlosschleife aus dem seltsamsten Glockenklang-Generve bestraft. Massiv verärgert setzte aber gleich nach dem Nervenzusammenbruch mit korrektem Aufsetzen der Nadel formvollendete Glückseligkeit ein, die von einem Quartett heraufbeschworen worden ist, das in einem langwierigen Schaffensprozess Musik erschaffen hat, die Hingabe und Dringlichkeit verrät.“

(„Yoshiwara“-Review / Ox-Fanzine #132 (Henrik Beeke))


„Neo-Kraut?! Diese stilistische Begrifflichkeit wünschen sich VOLVOPENTA bei der Beschreibung ihrer Musik auf […] „Yoshiwara“. Manchmal wohl doch eher ein wildes Durcheinander aus Psyche- und Post-(Ha, da ist das unvermeidliche Wort wieder!)Rock, ähnlich wie wir es von MOGWAI oder SILVER MT. ZION kennen. Berauschend allemal – so berauschend wie gewisse Kräuter. Und am Ende erreichen VOLVOPENTA sogar noch ihren ganz persönlichen G-Punkt mit dem „G Song“, der mit akustischen Gitarren beginnt und schwer verzerrten E-Gitarren endet. Das ewige Auf und Ab bis sich der „Yoshiwara“-Nebel über alles legt. Und ja, „post-rockender“ Neo-Psyche wäre wohl die bessere Wahl für die richtungsweisende, so schwer einzuordnende Musik hinter diesem Album, das erst dann endet, wenn der Hörer den Tonarm abnimmt.“

(„Yoshiwara“-Review / Musikreviews.de (Thoralf Koß))


„Volvopenta aus Mülheim an der Ruhr haben mit „Yoshiwara“ ein unwahrscheinlich vielschichtiges und abwechslungsreiches Stück Musik geschaffen. In klassischer Rockbandbesetzung und mit lediglich nur dezent eingesetzten Effekten, schaffen sie einen Klangteppich, der einen durchaus zu fesseln weiß, wenn man ihn denn lässt.“

(„Yoshiwara“-Review / prettyinnoise.de)


„’Yoshiwara‘ is a tremendous album. I’ll admit that it took some time to grow on me, but grow on me it did. The playing is immaculate – the band state that they ‚love to play live‘ and this album speaks of many hours honing their craft. What I love so much it is that they do not restrict themselves to a particular style, they just play what they wanna play and the result is an album of style and distinction that will appeal to a real cross-section of music lovers.“

(„Yoshiwara“-Review / dayzofpurpleandorange.blogspot.de)


Dates
Date Venue City

Releases

2015 – s/t EP

2017 – Yoshiwara


Video